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Blabla & mein Studium.

Düdüüüüüm. Nein ich beginne nicht schon wieder mit der Feststellung, dass ich schon ewig nicht mehr gebloggt habe... Das könnte man ja sonst als routiniert bezeichnen. Wayne.
Gerade läuft "Stone Sour" im Hintergrund und ich schwelge in Erinnerungen. Kiiiiiindheit. Am Mittwoch hieß es nämlich: pack die Brüste ein & ab zum Konzi. Stone Sour & Papa Roach gaben sich die Ehre. Und was soll ich sagen? Es war eeeeeeeepisch. Ich konnte jedes Lied lauthals mitgröhlen & obwohl ich gesundheitstechnisch noch nicht ganz auf der Höhe bin, wurde hysterisch rumgehoppst. Oder gewackelt. Es war einfach nur unglaublich schön. Und verdammt nochmal, Corey Taylor ist verdammt heiß :D

Habe nebenbei auch eine alte Freundin aus der Schulzeit wieder getroffen und habe ohne Punkt & Komma mit ihr geschnattert (wenn mal Gelegenheit dazu war :p). Kennt ihr das, wenn man Leute über Jahre nicht sieht, doch wenn man sich dann endlich mal wieder trifft, ist es so als hätte sich nichts geändert? Hach ich war total begeistert.

Anderes Thema: am Donnerstag fliege ich mit meinen Mädels für 2 Tage nach London. Wir wollen unbedingt die Weihnachtsmärkte in London abklappern und den ansässigen Primark überfallen. Ob das zur Weihnachtszeit so eine Gute Idee ist, wird sich zeigen xD Aber ich freue mich schon riesig. Endlich mal aus dem Alltagstrott rauskommen.

Mit der Uni läuft es momentan auch so lala. Ich habe einfach verdammt viele Veranstaltungen. Diese MUSS ich jedoch nicht besuchen, sondern wiederhole sie sogar teils, aber ich habe einfach das Gefühl, dass ich immense Wissenslücken habe. Und in 1 1/2 Jahren beginnt das Staatsexamen und eigentlich sollte man diese Zeit zum intensiven Lernen nutzen. Manchmal frage ich mich ehrlich, ob ich mir da nicht zu viel vorgenommen habe. Bachelorstudiengänge sind da echt besser. Sie behandeln den Stoff in dem aktuellen Semester und schreiben anschließend ihre Klausuren. Das Thema ist erledigt und es wird sich weiter vertieft. So etwas gibt es bei Jura quasi nicht. Man kann keine Noten sammeln und seinen Schnitt mit der Zeit verbessern oder eben verschlechtern. Alle Noten die ich bis zum Examen erhalte, sind lediglich Richtwerte, die keine Relevanz für meine Abschlussnote haben.
Für die berufliche Zukunft eines Juristen, zählt wirklich nur die Examensnote! (staatlicher Teil: 7 Klausuren je 5h die in 2 Wochen geschrieben werden müssen + einen immens langen mündlichen Teil; Schwerpunktsbreich der gewählt werden konnte: eine Hausarbeit ca. 60 Seiten + 1 Klausur 5h bezüglich des gewählten Schwerpunkts + einen mündlichen Teil bezüglich des Schwerpunkts) Diese wird aus allen genannten Abschlussprüfungen berechnet.

Das heißt im Klartext: den gesamten Lehrstoff aus 4-5 Jahren müssen wir in 2 Wochen (zumindest für die staatlichen Teil) runterbeten können. Sonst haben wir verloren. Und die meisten Arbeitgeber schauen sich nur die Noten des staatlichen Teils an. Furchtbar. Einfach nur furchtbar.
Und dann habe ich auch erst das ERSTE Staatsexamen. Danach heißt es noch 2 Jahre Referendariat und dann wird das Zweite geschrieben -_- Das heißt, wenn alles gut und ohne Unterbrechung läuft, ist mein Studium beendet, wenn ich 27/28 bin.

Und in keinem anderen Studiengang werden die Punkte so willkürlich vergeben, wie in Jura. Man kann den selben Lösungsweg für einen Fall haben, wie seine Freundin und kann trotzdem mit einem 3/4-Punkte-Unterschied rechnen. Da ist alles möglich. Zu 50% ist es also auch Glück, ob man in seinem Examen einen kulanten Prüfer hat, der auch andere Rechtsauffassungen toleriert.

Ich will mich aber nicht beschweren (obwohl ich das gerade getan habe oder ^^?). Ich habe mir dieses Studiengang schließlich ausgesucht. Und ich liiiiiebe ihn. Ich habe es noch zu keinem Zeitpunkt bereut. Ja es wird verdammt hart und ja ich werde mich auf den Hosenboden setzen müssen, aber verdammt, dies ist der Grundstein für meine berufliche Zukunft.

Also steht eins fest:
Weniger jammern, mehr lernen.

Alkohol? Goodbye. Tee? Bonjour!

Mal wieder etwas Neues aus meinem Leben.
Ich habe mich vor nun gut 3 Monaten dazu entschieden, keinen Alkohol mehr zu trinken. Für diese Entscheidung gab es viele Gründe, aber vor allem wollte ich den Tag nach der Party genießen können und nicht immer wie ein Seestern im Bett liegen. Ich hatte einfach genug davon. Seit dem gehe ich zu jedem "Vorglühen" mit einem Paket Teebeutel, die ich bunt gemischt habe xD Anfangs dachten meine Freunde noch, dies sei ein schlechter Scherz, aber mittlerweile haben sie sich daran gewöhnt und schmunzeln nur noch (: "Ach da kommt sie ja wieder mit ihrem Tee!" Ein großer Vorteil ist natürlich, dass ich meine Mädels immer mit dem Auto heil zur Feier fahren und wenn sie zeitlich wie ich gehen wollen, wieder sicher zu Hause absetzen kann. Und ich habe natürlich auch den Luxus, dass ich mich nicht weiter um Nachtbusse oder dergleichen kümmern muss (: Allein als Frau in der Nacht rumzuirren, ist ja auch nicht zu unterschätzen.

Leute ihr könnt euch nicht vorstellen, wie toll es ist, nach einer langen tanzreichen Nacht, nach Hause zu kommen, sich zu duschen und glücklich und nicht benebelt ins Bett zu legen. Und vor allem der nächste Tag ist einfach bombe. Man fühlt sich fit und ausgeschlafen und hat nur noch den schönen Abend in Erinnerung. Ich mag das total.

Klar habe ich manchmal noch das Verlangen einen Schluck zu trinken, aber ich besinne mich dann immer eines Besseren und lasse es. Nüchtern ist es einfach schöner. Nur leider musste ich feststellen, dass in Clubs echt unverschämt hohe Preise für stilles Wasser genommen werden -.- Ich meine ey Leute, das ist nur WASSER. Aber na gut.

Was mir auch aufgefallen ist, ist wie viele Menschen unter Alkohol die Kontrolle verlieren und sich völlig peinlich benehmen. Das brauche ich echt nicht. Nee langsam bin ich aus dem Alter raus. Muss einfach nicht mehr sein. Da genieße ich lieber den Abend und halte alles mit meiner Krüppel-Kamera fest :D

Ich war vorher der totale Tanzmuffel und bin nur ungern mit meinen Damen absteppen gewesen, aber seit ich diesen Weg für mich gefunden habe, bin ich immer sofort Feuer und Flamme, wenn es um solche Tanzabende geht (: Gemeinsame Erlebnisse sind einfach unbezahlbar. Und ich bin an meiner Uni einfach nur unglaublich glücklich. Hier habe ich wirklich Menschen fürs Leben kennengelernt. Aber ich halte dennoch, zu meinen alten Freunden aus Schulzeiten engen Kontakt.

Ich danke euch ♥